Nichts ist so beständig wie der Wandel...

Ein altes Sprichwort sagt: „Nichts ist so beständig wie der Wandel!“ Und „Heute TOP- Morgen FLOPP“ Wir haben es gerade erlebt und erleben es noch: Der Finanzplatz Wall Street bricht zusammen und auch der deutsche Finanzsektor gerät ins Wanken. Was gestern noch wichtig und aktuell war ist heute SCHROTT. Wir Menschen bauen uns Imperien auf und ziehen Grenzen in der Welt- Wenn sie dann 30 oder 60 Jahre halten meinen wir es wäre für immer und ewig. Das haben die Ägypter gedacht, die Griechen und die Römer. So dachten auch die Sowjets usw... Heute sind sie alle Geschichte.

Auch die Regenten im schönen Bayern müssen sich mit neuen Zeiten anfreunden, in denen die Karten neu gemischt werden. Die „Christ“sozialen haben ihre alte Formel 50% +X aufgeben müssen.

 Reinhard May singt in einem Lied:

“...auch für den mit dem stolzesten Schritt im Saale liegt irgendwo eine Bananenschale.“ 
Wer hinsieht bemerkt bald: Jeder Trend kennt einen Gegentrend. Jede Kraft hat eine Gegenkraft.

Wandel, Umbruch, Veränderung!
 Fortwärend, immer und überall.
 
Diese Veränderungen müssen in unserer Programmtik aufgefangen und verarbeitet werden. Gleichzeitig müssen grundsätzliche Dinge, Wertvorstellungen- bewahrt werden.
Was ist uns wichtig? Was wollen wir? Was lehen wir ab? Warum?   

Besonders das Grundsatzprogramm mit den politischen Inhalten ist in zahlreichen Ausführungen in den unterschiedlichen Parteigremien vorgelegt, beraten und - natürlich der Zustimmung heute vorbehalten- von der aktuellen Grundsatzkommission  als Antrag für heute ausgearbeitet.

Durch das Vortragen der verschiedenen Ideen und Argumente aus allen Teilen der Partei mußte uns bewusst werden, dass wir in einigen wichtigen Bereichen zum Teil sehr abweichende Grundsatz- Vorstellungen haben.

Bei den meisten Themen aber kann man Kompromisse finden, oder sich gar den Vorstellungen Anderer ganz anschließen.   

Thema Abtreibung:
Ich meine, man kann bei vielen Dingen aufeinander zu gehen und gemeinsame Lösungen finden.
Das gilt aber nicht- kann gar nicht gelten- für den Themenkomplex „Schwangerschaftsabbruch“ und der weiteren „allgemeinen Situationder Ungeborenen“.


                                     Abtreibung ist Mord!  

Die Deutsche Zentrumspartei steht auch zukünftig dazu:

Der Ungeborene Mensch, egal ob gewollt oder ungewollt, muß immer und auf alle Fälle aufgrund seiner Lage- Er kann sich nicht wehren und kann auch nicht widersprechen- wegen seiner Schwachheit und Hilflosigkeit geschützt werden.

Das ist christlich (Du sollst nicht töten) und gute Tradition der Deutschen Zentrumspartei.
Genauso sollten wir Laborversuchen mit Ungeborenen zur Stammzellenterapie  entgegentreten. Diese Forschung hat nichts mit Zukunft und Entwicklung zu tun, sondern man fühlt sich an die Kanibalen erinnert. Der Feind wurde geschlachtet und gegessen, um dessen Stärke zu bekommen.
Diese Forschung führt nicht zum Fortschritt sondern in eine Form der gesellschaftlichen Steinzeit. Gleichzeitig gibt es immer weniger Kinder und der Kollabs der Sozialsysteme ist absehbar.

Thema Energie:
Es für falsch, auf die Atomkraft als zukunftsfähige Energie zu setzen. Wenn ich höre, dass in Frankreich immer wieder Störfälle aufreten, Infos und Warnungen kommen zeitversetzt zu den Ereignissen an die Öffentlichkeit...

In Deutschland stellt man plötzlich fest, dass man bei einem Endlager nicht mehr genau weis, ob es sicher ist und was überhaupt alles hineingeschüttet wurde...
Das Problem bei der Atomkraft ist womöglich nicht einmal die Technik. Solange es Menschen gibt, die für Geld wegschauen oder Gesetzteslücken ausnutzend (dann auch wieder des Profites wegen) Dinge verdrehen und  amtliche Zuständigkeiten auspendeln...

Mal ein Auge zudrücken- Wenn´s in 50 Jahren kracht bin ich nicht mehr da...

Wer bewusst lebt, kennt das Leben. Kein Oben ohne Unten. Alles, Jedes und Jeder hat seine Vor- und Nachteile.
Je höher der Berg, desto tiefer erscheinen die Täler ringsum und wehe, wenn wer runterfällt.
Je mehr Vorteile eine Sache hat, desto mehr Nachteile hat sie auch. Eine schnelle und vordergründig billige Energie mit Wettbewerbsvorteilen und mit katastrophalen Folgen bei einem Versagen, womöglich weil jemand etwas übersehen hat.
Atomkraft- TOTsicher?!?

Besser abschalten, wenn auch erst nach einer Übergangszeit.

Es gibt Fachleute , die haben Ausstiegs- Szenarien entwickelt, manche sehr futuristisch anmutend. Das ganze wird womöglich sehr schwierig und teuer werden. Warum wird es das? Weil es womöglich arbeitsintensiv ist.

Für die gesamte Wirtschaft gilt ja:

Arbeitsintensiv = Teuer = Viele (evt. gutbezahlte) Arbeitsplätze.

Nicht Arbeitsintensiv = Billig= Keine Arbeitsplätze / Wenig Lohn.


Viele- vielzuviele Bürger beschränken sich auf das ihre und vergessen die Allgemeinheit. Für die meisten jungen Menschen scheint der neuste Klingelton und die Party am Wochenende das Wichtigste zu sein. Rund um unsere nur scheinbar heile Welt ziehen immer dunkler werdende Wolken auf. Wenn wir uns nicht anpassen werden wir bald Teil der Geschichte sein. Die Mitgliedschaft in unserer Partei kann hier ein Anfang sein, die vorgenannten Probleme zu bewältigen. Kommen Sie zu uns.

6.10.08 20:52, kommentieren

Abtreibung ist kein Menschenrecht...

...sondern immer ein Verbrechen. Bei einer Abtreibung wird immer das Ungeborene soweit in seinen Rechten beschnitten, dass es Rechtlos wird und ohne Schutz. Nun will die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) weltweit dafür eintreten, dass Frauen unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Abtreibung bekommen: Bei Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung, durch Inzest oder bei Lebensgefahr für die werdende Mutter.

Deswegen hat der Vatikan der Menschenrechtsorganisation Verrat vorgeworfen. " Die Kirche lehrt, dass es niemals zu rechtfertigen ist, ein unschuldiges menschliches Leben zu töten. Abtreibung ist Mord" meinte Kurienkardinal Renato

Martino, Vorsitzender des einflussreichen Päpstlichen Rates "Justitia et Pax" (Gerechtigkeit und Frieden) und vatikanischer Sozialminister

im US-Magazin National Catholic Register.

Die katholische Kirche sieht die Problematik womöglich vom Standpunkt des ungeborenen Kindes. Das Kleine wird nie gefragt, ob es leben möchte. Für das schreckliche Verbrechen kann Es nichts- oder?

 

Als christliche Kirche will der Vatikan womöglich dem biblischen Gebot „Du sollst nicht töten" mehr Geltung verschaffen und möglichst viele Ungeborene vor dem Tod durch Abtreibung bewahren.

Die christlichen Gebote sind den meisten Leuten eher unmodern, einen Gott gibt es nicht.

Viele Menschen wollen deshalb nichts davon wissen und den scheinbar leichtesten Weg gehen. Ungeborene sterben lautlos und haben keine Möglichkeit des Widerstands.

Wenn die vergewaltigten Frauen nur „Abtreibung, Selbstmord oder Töten beziehungsweise Aussetzen des Babys im Wald" als Lösung gesehen haben, dann ist das zuerst und einzig eine schwere Anklage gegen uns alle. Mit Kosten und Mühen ist Hilfe zu organisieren. Das setzt Nächstenliebe voraus. Noch so eine „altmodische" christliche Tugend.

Die Grundsätze der deutschen Verfassung lauten, dass jeder ein Recht auf Leben und Körperliche Unversehrtheit hat. Das empfinden auch ausserhalb unserer Partei viele Menschen genauso: (...) wie kann es ein Menschenrecht sein, einen Menschen zu töten, einen Menschen, der sich entwickelt und ganz besonderen Schutz bedarf??? In was für einer Gesellschaft leben wir, in der wir es zulassen, unschuldiges Leben zu töten??? Das es sich bereits um einen Menschen handelt ist klar, nicht anderes wird aus dem Fötus/Embryo! (...) Ich bezeichne das als Massenmord! Das der Mensch im Mutterleib nicht als schützenswert von AI angesehen wird finde ich höchst bedenklich und zeugt von wenig Wissen! Der Mensch ist doch ohnehin eine Frühgeburt und ist auch nach der Geburt vollkommen abhängig, egal in welcher Beziehung! Ist er auch dann nicht schützenswert???? (...) Das habe ich in einem Internetforum gelesen.

Eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie mit ihren Schwachen und Gebrechlichen umgeht. Ungeborene in unserer ach so humanen Gesellschaft haben keine Rechte und keinen wirksamen Fürsprecher. Es ist keine Frage, ob man Christ ist oder nicht, helfen und schützen kann jeder.

Wenn alle mehr zusammenrücken, dann kann es eine für alle Beteiligten- also auch für das Baby- eine gangbare Lösung geben. Das würde auch der werdenden Mutter helfen. Bei einer Abtreibung ist die Mutter wieder alleine mit dem Problem. Und mit den Spätfolgen der Abtreibung (PAS) ist sie dann sowieso ganz alleine.

1.7.07 14:05, kommentieren

Malatya und die Folgen

Unter den Christen in Deutschland ist bekannt, dass überall in der Welt Menschen des Glaubens wegen benachteiligt, verfolgt und oft vom Tode bedroht sind. Malatya, wo dieser Tage in einem Bibel- Verlag Menschen die Kehle durchgeschnitten worden ist, ist leider keine Ausnahme. Die Stadt gilt als Hochburg der Nationalisten. Aus Malatya stammte auch Mehmet Ali Agca, der 1981 das Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübte.

Der Überfall war der bislang letzte Angriff auf die christliche Minderheit in der Türkei. Im Februar vergangenen Jahres wurde ein katholischer Priester in der Stadt Trabzon am Schwarzen Meer von einem Jugendlichen erschossen. Im gleichen Jahr wurden zwei weitere Priester überfallen.

Leider ist es in der Türkei- wie in anderen muslimisch geprägten Ländern auch- verboten, öffentlich für den christlichen Glauben zu werben.

Kern des christlichen Glaubens ist aber die Frohe Botschaft der Erlösung ( Sündenvergebung) durch Jesus Christus. Diese Botschaft zu verkündigen ist erste Pflicht des Christen.

Schon zu biblischer Zeit wurde Christen deswegen hart zugesetzt. Die Geschichten wie alles begann finden wir in den vier Evangelien und in der Apostelgeschichte.

Theoretisch über Verkündigung zu schreiben und auch darüber zu diskutieren ist anders, als irgendwo auf dem Marktplatz einen Infostand zu betreiben und sich zu diesem Glauben zu bekennen. Bei uns ist das religiöse Bekenntnis verfassungsrechtlich geschütztes Gut. In der Türkei ist der Missionsdienst verboten. Gleiches gilt in vielen Teilen der Welt. Ob islamisch oder kommunistisch geprägt: Den Auftrag unseres Herrn Jesus durchzuführen ist nicht immer so einfach wie bei uns.

Schwierig- ja gefährlich ist es aber, wenn man immer mit körperlicher Bedrohung leben muß, jemand könnte das Messer ziehen, oder eine Bombe zünden und mich töten.

Mancherorts werden Menschen, wenn sie sich zum christlichen Glauben bekehren, zu Freiwild und wortwörtlich gesteinigt oder sonstwie grausam zu Tode gebracht. Wir bekommen das hier gar nicht so mit und nutzen so unseren Vorteil nicht. Aber wir schämen uns, weil wir Christen sind. Wer betet denn im Lokal vor der Einnahme der servierten Speisen und dankt dem Herrn für das Essen. Wer von den Arbeitskollegen weis überhaupt, dass ich Christ bin?

Hut ab vor solchen Menschen wie in Malatya oder Anderswo, die sich für ihren Glauben die Kehle duchschneiden lassen. Wie ein Fels in der Brandung- im Sturm geben sie nicht auf. Die Verkündigung der Frohen Botschaft ist ihnen wichtiger als ihr eigenes Leben.

Was machen wir währenddessen? Ist es uns noch ein Bedürfnis, anderen Menschen das Evangelium zu verkündigen? Oder knicken wir an der nächsten Ecke ein?

Nun möchte ich aber noch einen weiteren Gedanken anfügen, der mir auch wichtig ist. Nach dem Massaker ging ein Aufschrei der Empörung durch unser Land: Mit «Entsetzen» hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf den Überfall auf ein christliches Verlagshaus im Südosten der Türkei reagiert. «Ich verurteile diese furchtbare Tat auf das Schärfste», erklärte er am Mittwoch am Rande seines Besuchs in Panama. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) reagierte bestürzt auf den Überfall in der Türkei. Die Nachricht von der Ermordung der Verlagsmitarbeiter- unter ihnen war auch ein Deutscher, erschüttere ihn, sagte EKD-Chef Wolfgang Huber am Mittwoch in Hannover. Anlass des grauenhaften Geschehens sei, dass der Verlag in der Osttürkei Bibeln verteile. Die Bibel bezeuge das Wort des Lebens. Dieses Wort anderen anzubieten dürfe niemals Grund dafür sein, Menschen an Leib und Leben zu bedrohen.

Auch die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth betonte: «Der Mordanschlag in einem christlichen Verlagshaus in Malatya erfüllt uns mit Abscheu und Empörung.»

Diese «Abscheu» und dieses «Entsetzen» dürfen aber nicht in Hass und Vergeltung münden, sondern wir sollen als Christen die "andere Wange" hinhalten (Matthäus 5, 38- 48) und uns auf den Lohn der nächsten Welt freuen. Jesus Christus hat auch am Kreuz für seine Mörder gebetet: «Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!» (Lukas 23,10)

Wenn jetzt Vergeltung gefordert würde, dann würde eine Gewaltspirale ohne Ende in Gang gebracht, die am Ende viel Leid über viele Menschen brächte. Dabei ist egal, welchen Glauben die dann zu beklagenden Opfer hätten.

Im Gegenteil: Sicher gibt es überall Menschen mit Friedenswillen. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, damit Menschen aller Kulturen nebeneinander und miteinander auskommen können. Wenn wir nicht lernen, unsere Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen, dann hat die Menschheit keine Zukunft.

Daran müssen wir arbeiten. «»

 

22.4.07 18:27, kommentieren

Die Wetteraussichten...

... sind nicht so gut. Nach einem auch für den Laien erkennbar zu milden Winter folgt nun womöglich ein "Super"- Sommer mit sehr hohen Temperaturen und nur wenig Niederschlag. In der vergangenen Woche habe ich im DLF zum Thema CO2 gehört, dass ein weltweites Aufforsten nichts bringen würde, weil dunkelgrüne Blätter das Licht schlucken und noch mehr Wärme bringen. Da packt man sich doch an den Kopf! Mein zweiter Gedanke war eine Frage: "Wer hat diese "Wissenschaftler" gesponsert, damit sowas veröffentlicht wird?

Weiterhin mache ich mir Gedanken um die nächste Ernte in Europa. Die oft geschmähte Landwirtschaft hat bei dürren Äckern schlechte Karten. Was ist aber, wenn unsere Bauern keine Ernte einfahren und die Welt keine Hightech >>Made in Europe<< gegen Kartoffel und Gedreide eintauschen will. Einen Laptop kann man nämlich nicht essen, egal welcher Prozessor eingebaut ist.

Jahrelang haben wir unsere sog. konventionelle Landwirtschaft mit Füßen getreten und nun sind wir sie endlich los. Aber unsere Mägen knurren so laut! Und das Wasser wird auch knapp. Dann gibt es auch keine Cola, Fanta usw. mehr zu kaufen.

Zugegeben, das ist ein extrem zugespitztes Szenario und womöglich wird es doch wieder etwas regnen.

Aber die Zeit des Diskutierens ist schon längst abgelaufen. Die Wüsten sind weltweit auf dem Vormarsch.

Hartwig Fischer (CDU) meinte in dieser Woche  hierzu ( http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/163094 ):

Die Folgewirkungen des auf dem erhöhten Schadstoffausstoß beruhenden Klimawandels, wie Desertifikation, extreme Niederschläge, Überschwemmungen und Bedrohung flacher Küstenregionen durch den ansteigenden Meeresspiegel, wirken sich besonders verheerend in den Armutsregionen der Welt aus.

Nun bin ich der Meinung, dass ein weltweites, massives Programm gegen die Wüstenbildung (Desertifikation) aufgelegt werden muß, um den Lebensraum für Mensch und Tier nicht weiter einzuengen. Die dabei erzeugte Pflanzenmasse bindet auch das Kohlendioxid aus der Luft und sorgt für Entspannung bei den Hitzewellen.

Wichtig ist auch ein Eingreifen bei der Wasserverteilung. Zukünftig werden Kriege nicht nur der lokalen Bodenschätze wegen geführt, sondern auch des Durstes wegen. Ohne Wasser bricht jede Infrastruktur und jede Wirtschaftszone zusammen.

Sauberes Wasser ist schon heute für Viele Luxus! Und was ist morgen?

Die Energieversorgung muß auf Öko (Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Solar usw. ) umgestellt werden. Wir können es uns nicht länger leisten, die Zukunft unserer Kinder durch eine globale Umweltzerstörung durch Raubbau an der Natur zu gefährden. Eine dürre Strahlenwüste nützt niemandem.

Wenn zu einem umfangreichen Programm Geld ausgegeben werden muß, dann denke ich auch an die armen Menschen in den trockenen Gegenden der Erde, die mit diesem Geld ein Einkommen erzielen und einen wirtschaftlichen Aufschwung in ihrer Umgebung ermöglichen.

Es ist später als "fünf nach zwölf" und es sollte losgehen, deshalb werde ich in der Deutschen Zentrumspartei für diese Sachen werben.

 Macht doch mit!

15.4.07 21:27, kommentieren

Ein Märchen ?!

Ein Märchen

E i n M ä r c h e n

 

Es war einmal in einem fernen Land. Dort herrschte ein König, der auf sein Volk hörte und es seinen Wünschen entsprechend regierte. Immer wieder wieß er seine Beamten an, nachzuforschen was das Volk gerne hätte und ließ sie dann einen Plan zu erarbeiten, damit die Wünsche der Mehrheit sogleich erfüllt würden.

Um diese Wünsche zu erfüllen, wurden Gesetze erlassen und Steuern erhoben.

Die Bewohner des Landes freuten sich über ihren König und verließen sich voll und ganz auf ihn. Nun konnte jeder Bürger seinem Geschäft nachgehen und bald sorgten sich alle nur noch um ihre privaten Dinge. Alle öffentlichen Belange wurden von den Beamten geregelt. Die Menschen verlernten es, ohne Lohn etwas füreinander zu tun.

 

Es wohnten aber auch Zwerge im Land, die konnten weder reden noch schreiben. Deswegen wohnten sie fast unbeachtet neben den anderen Bürgern. Seit alters her war es aber geregelt, dass die Menschen sich der Zwerge annahmen und sie beschützten und versorgten. Die Zwerge verwandelten sich sodann in Menschen. Nur so kamen wieder Menschen ins Land und sie sorgten dafür, dass die Menschen nicht ausstarben. Aber immer mehr Menschen mochten nicht mehr für Zwerge sorgen, da sie mehr Zeit für ihre Geschäfte haben wollten. So wurde aufgrund der Mehrheit beschlossen, dass man Zwerge in spezielle Einrichtungen geben konnte. Nun wurden aus diesen Zwergen auch Menschen, aber sie hatten nicht gelernt, sich ihrerseits um Zwerge zu kümmern.

Schon lange bevor das Gesetz für diese "Tagesstätten" beschossen wurde hatte es aufgrund einer Befragung ein Gesetz gegeben, dass es in bestimmten "extremen Situationen" erlaubte, Zwerge im Schlaf in ihren Bettchen zu ermorden. Dazu wurden sogar spezielle Geräte entwickelt und Menschen ausgebildet. Wenn es nun ein Mensch besonders schwer bei seinen Geschäften hatte und seine Geschäfte schlecht gingen, konnte er seinen Zwerg töten lassen, wenn er noch ganz klein war. So wurde sichergestellt, dass kein Zwerg sich vorher irgendwie wehren konnte. Wenn der Zwerg eine schwere Krankheit hatte, konnte er auch noch getötet werden, wenn er schon älter war. Das war aber schwerer, weil er sich wehrte. Die Menschen entwickelten eine hinterlistige Methode dafür:

Dem Zwerg wurde wie üblich ein Bad eingelassen. Statt des Schaumbades wurde aber ein ätzendes Gift in die Wanne gegeben, welches den armen Zwerg qualvoll verbrennen lies.

Die Menschen aber hatten aber kein Herz mehr für das Elend der Zwerge. Sie waren sehr beschäftigt, ihre Schätze zu pflegen und plagten sich alle Tage. Manche hatten ganz viele Schätze gesammelt und bauten sich große Paläste und fuhren jeden Tag mit prächtigen Wagen und großem Gefolge durch die Straßen. Andere hatten es nun schwerer, überhaupt etwas zu bekommen. Immer mehr Menschen hatten nun keine Zeit mehr für Zwerge, die Reichen aber wollten gerne in den Urlaub fahren und schöne Dinge tun. Viele Zwerge- nein- immer mehr Zwerge starben. Die die in die Tagesstätten gegeben wurden und zu Menschen geworden waren, die konnten nun auch keine Zwerge mehr aufziehen.

Die Jahre gingen ins Land. Die Menschen wurden älter und starben. Es waren aber nun immer weniger Zwerge da, die sich in Menschen verwandeln konnten. Deswegen gab es nun weniger Menschen.

Es gab nun schon länger ein paar Menschen, die diese Situation begriffen. Sie gingen zum König. Der König schickte aber seine Beamten los und die befragten das Volk. Das Volk aber wollte sich nicht mehr um Zwerge kümmern. Fachleute formulierten Ausreden, die alle gerne hörten, damit niemand beim Schätzesammeln gestört wurde.

Der König jagte die Menschen, die die bedenken geäussert hatten aus dem Palast und verschärfte die Gesetze, die den Menschen den Besuch im Palast ermöglichen sollten.

Nun berieten sich die Menschen die die Bedenken hatten und dann zogen sie von Haus zu Haus und erklärten den Menschen, warum die Gesetze im Lande falsch wären. Aber nur wenige hörten auf sie. Die meisten Bürger beschimpften sie sehr arg und warfen sie aus dem Haus.

Hat es nicht gerade bei Ihnen geklopft...

11.3.07 16:43, kommentieren

Wählen kommt von Auswahl

Wählen kommt von Auswahl

Wenn die Wählerinneninnen und Wähler sich richtig informieren könnten, wäre schon so manche Wahl anders ausgegangen.

Nicht immer ist die Bequemlichkeit schuld, wenn ein(r) einfach nur ein Kreuz macht, wo viele andere auch ihr Kreuz machen und sich weiter nicht mit einer ziemlich komplexen Materie beschäftigt. Finde ich schade, kann es aber auch verstehen.

Aber es fühlen sich viele "einfache" Bürger nicht mehr  wirklich in den Parlamenten vertreten.  Viele Politiker in allen Parteien haben- so hat es zumindest den Anschein- weniger Gespür für das momentan Richtige als der viel zitierte „kleine Mann" aus dem Volk.

Wer gut informiert wählen will muss graben. Die Bild- Zeitung oder kurzgefasste Nachrichtensendungen in Radio und TV reichen nicht aus. Berichte sind oft oberflächlich und einseitig recherchiert und geben nicht das ganze Bild einer Situation wieder.

Besonders wenn man gewissenhaft wählen will, kann man sich über die vielen kleinen Gruppen kein Bild machen. Wer weis überhaupt von der Existenz der Deutschen Zentrumspartei. Wer kennt schon das Programm des ZENTRUMs oder gar die Kandidaten dieser Partei- es sei denn, er wohnt zufällig da, wo die Partei im Stadtparlament oder im Kreistag vertreten ist. Das gilt natürlich auch für andere kleine Parteien. Der frühere Bundesvorsitzende der Deutschen Zentrumspartei, Gerhard Ribbeheger, sagte einmal:

„Das Grundgesetz kennt keine kleinen Parteien oder Splitterparteien. Es gibt nur Parteien, die gemäß Grundgesetz den Auftrag zur Mitwirkung am Willensbildungsprozess haben."

Ein weiteres Problem ist die Chancenrechnung. Vor Wahlen werden immer möglichst oft und breit die Hochrechnungen für die im Parlament vertretenen Parteien hin und herbewegt.

Bloß nicht den Blick auf andere Gruppen frei geben. Die Auswahl wird durch die verkürzte Sicht künstlich verengt. Es wird dann am Wahlabend und am Tag darauf immer von den „Sonstigen" gesprochen. Von der Zentrumspartei (oder anderen) erfährt man deshalb nichts und man warnt gar, die Stimme sei verschenkt.

Tolle Demokratie!

Wenn aber viele unzufrieden sind und trotzdem das „kleinere Übel" wählen, kann man davon ausgehen, dass wohl eine qualifizierte Minderheit ganz anders wählen würde. Es könnte eine demokratisch einwandfreie Partei in ein Parlament gelangen und evt. ganz andere Ansätze zur Lösung von verschiedenen Problemen bieten.

Ein schrecklicher Gedanke für die sich fest im System wähnenden Seilschaften.

Der geneigte Leser kann mir seine Meinung per Mail senden, auch oder auch gerade wenn er meine Meinung nicht teilt. Meine Mailadresse findet sich auf meiner Homepage:

www.geiselandreas.de

11.2.07 21:03, kommentieren