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Nichts ist so beständig wie der Wandel...

Ein altes Sprichwort sagt: „Nichts ist so beständig wie der Wandel!“ Und „Heute TOP- Morgen FLOPP“ Wir haben es gerade erlebt und erleben es noch: Der Finanzplatz Wall Street bricht zusammen und auch der deutsche Finanzsektor gerät ins Wanken. Was gestern noch wichtig und aktuell war ist heute SCHROTT. Wir Menschen bauen uns Imperien auf und ziehen Grenzen in der Welt- Wenn sie dann 30 oder 60 Jahre halten meinen wir es wäre für immer und ewig. Das haben die Ägypter gedacht, die Griechen und die Römer. So dachten auch die Sowjets usw... Heute sind sie alle Geschichte.

Auch die Regenten im schönen Bayern müssen sich mit neuen Zeiten anfreunden, in denen die Karten neu gemischt werden. Die „Christ“sozialen haben ihre alte Formel 50% +X aufgeben müssen.

 Reinhard May singt in einem Lied:

“...auch für den mit dem stolzesten Schritt im Saale liegt irgendwo eine Bananenschale.“ 
Wer hinsieht bemerkt bald: Jeder Trend kennt einen Gegentrend. Jede Kraft hat eine Gegenkraft.

Wandel, Umbruch, Veränderung!
 Fortwärend, immer und überall.
 
Diese Veränderungen müssen in unserer Programmtik aufgefangen und verarbeitet werden. Gleichzeitig müssen grundsätzliche Dinge, Wertvorstellungen- bewahrt werden.
Was ist uns wichtig? Was wollen wir? Was lehen wir ab? Warum?   

Besonders das Grundsatzprogramm mit den politischen Inhalten ist in zahlreichen Ausführungen in den unterschiedlichen Parteigremien vorgelegt, beraten und - natürlich der Zustimmung heute vorbehalten- von der aktuellen Grundsatzkommission  als Antrag für heute ausgearbeitet.

Durch das Vortragen der verschiedenen Ideen und Argumente aus allen Teilen der Partei mußte uns bewusst werden, dass wir in einigen wichtigen Bereichen zum Teil sehr abweichende Grundsatz- Vorstellungen haben.

Bei den meisten Themen aber kann man Kompromisse finden, oder sich gar den Vorstellungen Anderer ganz anschließen.   

Thema Abtreibung:
Ich meine, man kann bei vielen Dingen aufeinander zu gehen und gemeinsame Lösungen finden.
Das gilt aber nicht- kann gar nicht gelten- für den Themenkomplex „Schwangerschaftsabbruch“ und der weiteren „allgemeinen Situationder Ungeborenen“.


                                     Abtreibung ist Mord!  

Die Deutsche Zentrumspartei steht auch zukünftig dazu:

Der Ungeborene Mensch, egal ob gewollt oder ungewollt, muß immer und auf alle Fälle aufgrund seiner Lage- Er kann sich nicht wehren und kann auch nicht widersprechen- wegen seiner Schwachheit und Hilflosigkeit geschützt werden.

Das ist christlich (Du sollst nicht töten) und gute Tradition der Deutschen Zentrumspartei.
Genauso sollten wir Laborversuchen mit Ungeborenen zur Stammzellenterapie  entgegentreten. Diese Forschung hat nichts mit Zukunft und Entwicklung zu tun, sondern man fühlt sich an die Kanibalen erinnert. Der Feind wurde geschlachtet und gegessen, um dessen Stärke zu bekommen.
Diese Forschung führt nicht zum Fortschritt sondern in eine Form der gesellschaftlichen Steinzeit. Gleichzeitig gibt es immer weniger Kinder und der Kollabs der Sozialsysteme ist absehbar.

Thema Energie:
Es für falsch, auf die Atomkraft als zukunftsfähige Energie zu setzen. Wenn ich höre, dass in Frankreich immer wieder Störfälle aufreten, Infos und Warnungen kommen zeitversetzt zu den Ereignissen an die Öffentlichkeit...

In Deutschland stellt man plötzlich fest, dass man bei einem Endlager nicht mehr genau weis, ob es sicher ist und was überhaupt alles hineingeschüttet wurde...
Das Problem bei der Atomkraft ist womöglich nicht einmal die Technik. Solange es Menschen gibt, die für Geld wegschauen oder Gesetzteslücken ausnutzend (dann auch wieder des Profites wegen) Dinge verdrehen und  amtliche Zuständigkeiten auspendeln...

Mal ein Auge zudrücken- Wenn´s in 50 Jahren kracht bin ich nicht mehr da...

Wer bewusst lebt, kennt das Leben. Kein Oben ohne Unten. Alles, Jedes und Jeder hat seine Vor- und Nachteile.
Je höher der Berg, desto tiefer erscheinen die Täler ringsum und wehe, wenn wer runterfällt.
Je mehr Vorteile eine Sache hat, desto mehr Nachteile hat sie auch. Eine schnelle und vordergründig billige Energie mit Wettbewerbsvorteilen und mit katastrophalen Folgen bei einem Versagen, womöglich weil jemand etwas übersehen hat.
Atomkraft- TOTsicher?!?

Besser abschalten, wenn auch erst nach einer Übergangszeit.

Es gibt Fachleute , die haben Ausstiegs- Szenarien entwickelt, manche sehr futuristisch anmutend. Das ganze wird womöglich sehr schwierig und teuer werden. Warum wird es das? Weil es womöglich arbeitsintensiv ist.

Für die gesamte Wirtschaft gilt ja:

Arbeitsintensiv = Teuer = Viele (evt. gutbezahlte) Arbeitsplätze.

Nicht Arbeitsintensiv = Billig= Keine Arbeitsplätze / Wenig Lohn.


Viele- vielzuviele Bürger beschränken sich auf das ihre und vergessen die Allgemeinheit. Für die meisten jungen Menschen scheint der neuste Klingelton und die Party am Wochenende das Wichtigste zu sein. Rund um unsere nur scheinbar heile Welt ziehen immer dunkler werdende Wolken auf. Wenn wir uns nicht anpassen werden wir bald Teil der Geschichte sein. Die Mitgliedschaft in unserer Partei kann hier ein Anfang sein, die vorgenannten Probleme zu bewältigen. Kommen Sie zu uns.

6.10.08 20:52, kommentieren