Die Wetteraussichten...

... sind nicht so gut. Nach einem auch für den Laien erkennbar zu milden Winter folgt nun womöglich ein "Super"- Sommer mit sehr hohen Temperaturen und nur wenig Niederschlag. In der vergangenen Woche habe ich im DLF zum Thema CO2 gehört, dass ein weltweites Aufforsten nichts bringen würde, weil dunkelgrüne Blätter das Licht schlucken und noch mehr Wärme bringen. Da packt man sich doch an den Kopf! Mein zweiter Gedanke war eine Frage: "Wer hat diese "Wissenschaftler" gesponsert, damit sowas veröffentlicht wird?

Weiterhin mache ich mir Gedanken um die nächste Ernte in Europa. Die oft geschmähte Landwirtschaft hat bei dürren Äckern schlechte Karten. Was ist aber, wenn unsere Bauern keine Ernte einfahren und die Welt keine Hightech >>Made in Europe<< gegen Kartoffel und Gedreide eintauschen will. Einen Laptop kann man nämlich nicht essen, egal welcher Prozessor eingebaut ist.

Jahrelang haben wir unsere sog. konventionelle Landwirtschaft mit Füßen getreten und nun sind wir sie endlich los. Aber unsere Mägen knurren so laut! Und das Wasser wird auch knapp. Dann gibt es auch keine Cola, Fanta usw. mehr zu kaufen.

Zugegeben, das ist ein extrem zugespitztes Szenario und womöglich wird es doch wieder etwas regnen.

Aber die Zeit des Diskutierens ist schon längst abgelaufen. Die Wüsten sind weltweit auf dem Vormarsch.

Hartwig Fischer (CDU) meinte in dieser Woche  hierzu ( http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/163094 ):

Die Folgewirkungen des auf dem erhöhten Schadstoffausstoß beruhenden Klimawandels, wie Desertifikation, extreme Niederschläge, Überschwemmungen und Bedrohung flacher Küstenregionen durch den ansteigenden Meeresspiegel, wirken sich besonders verheerend in den Armutsregionen der Welt aus.

Nun bin ich der Meinung, dass ein weltweites, massives Programm gegen die Wüstenbildung (Desertifikation) aufgelegt werden muß, um den Lebensraum für Mensch und Tier nicht weiter einzuengen. Die dabei erzeugte Pflanzenmasse bindet auch das Kohlendioxid aus der Luft und sorgt für Entspannung bei den Hitzewellen.

Wichtig ist auch ein Eingreifen bei der Wasserverteilung. Zukünftig werden Kriege nicht nur der lokalen Bodenschätze wegen geführt, sondern auch des Durstes wegen. Ohne Wasser bricht jede Infrastruktur und jede Wirtschaftszone zusammen.

Sauberes Wasser ist schon heute für Viele Luxus! Und was ist morgen?

Die Energieversorgung muß auf Öko (Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Solar usw. ) umgestellt werden. Wir können es uns nicht länger leisten, die Zukunft unserer Kinder durch eine globale Umweltzerstörung durch Raubbau an der Natur zu gefährden. Eine dürre Strahlenwüste nützt niemandem.

Wenn zu einem umfangreichen Programm Geld ausgegeben werden muß, dann denke ich auch an die armen Menschen in den trockenen Gegenden der Erde, die mit diesem Geld ein Einkommen erzielen und einen wirtschaftlichen Aufschwung in ihrer Umgebung ermöglichen.

Es ist später als "fünf nach zwölf" und es sollte losgehen, deshalb werde ich in der Deutschen Zentrumspartei für diese Sachen werben.

 Macht doch mit!

15.4.07 21:27

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