Abtreibung ist kein Menschenrecht...

...sondern immer ein Verbrechen. Bei einer Abtreibung wird immer das Ungeborene soweit in seinen Rechten beschnitten, dass es Rechtlos wird und ohne Schutz. Nun will die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) weltweit dafür eintreten, dass Frauen unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Abtreibung bekommen: Bei Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung, durch Inzest oder bei Lebensgefahr für die werdende Mutter.

Deswegen hat der Vatikan der Menschenrechtsorganisation Verrat vorgeworfen. " Die Kirche lehrt, dass es niemals zu rechtfertigen ist, ein unschuldiges menschliches Leben zu töten. Abtreibung ist Mord" meinte Kurienkardinal Renato

Martino, Vorsitzender des einflussreichen Päpstlichen Rates "Justitia et Pax" (Gerechtigkeit und Frieden) und vatikanischer Sozialminister

im US-Magazin National Catholic Register.

Die katholische Kirche sieht die Problematik womöglich vom Standpunkt des ungeborenen Kindes. Das Kleine wird nie gefragt, ob es leben möchte. Für das schreckliche Verbrechen kann Es nichts- oder?

 

Als christliche Kirche will der Vatikan womöglich dem biblischen Gebot „Du sollst nicht töten" mehr Geltung verschaffen und möglichst viele Ungeborene vor dem Tod durch Abtreibung bewahren.

Die christlichen Gebote sind den meisten Leuten eher unmodern, einen Gott gibt es nicht.

Viele Menschen wollen deshalb nichts davon wissen und den scheinbar leichtesten Weg gehen. Ungeborene sterben lautlos und haben keine Möglichkeit des Widerstands.

Wenn die vergewaltigten Frauen nur „Abtreibung, Selbstmord oder Töten beziehungsweise Aussetzen des Babys im Wald" als Lösung gesehen haben, dann ist das zuerst und einzig eine schwere Anklage gegen uns alle. Mit Kosten und Mühen ist Hilfe zu organisieren. Das setzt Nächstenliebe voraus. Noch so eine „altmodische" christliche Tugend.

Die Grundsätze der deutschen Verfassung lauten, dass jeder ein Recht auf Leben und Körperliche Unversehrtheit hat. Das empfinden auch ausserhalb unserer Partei viele Menschen genauso: (...) wie kann es ein Menschenrecht sein, einen Menschen zu töten, einen Menschen, der sich entwickelt und ganz besonderen Schutz bedarf??? In was für einer Gesellschaft leben wir, in der wir es zulassen, unschuldiges Leben zu töten??? Das es sich bereits um einen Menschen handelt ist klar, nicht anderes wird aus dem Fötus/Embryo! (...) Ich bezeichne das als Massenmord! Das der Mensch im Mutterleib nicht als schützenswert von AI angesehen wird finde ich höchst bedenklich und zeugt von wenig Wissen! Der Mensch ist doch ohnehin eine Frühgeburt und ist auch nach der Geburt vollkommen abhängig, egal in welcher Beziehung! Ist er auch dann nicht schützenswert???? (...) Das habe ich in einem Internetforum gelesen.

Eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie mit ihren Schwachen und Gebrechlichen umgeht. Ungeborene in unserer ach so humanen Gesellschaft haben keine Rechte und keinen wirksamen Fürsprecher. Es ist keine Frage, ob man Christ ist oder nicht, helfen und schützen kann jeder.

Wenn alle mehr zusammenrücken, dann kann es eine für alle Beteiligten- also auch für das Baby- eine gangbare Lösung geben. Das würde auch der werdenden Mutter helfen. Bei einer Abtreibung ist die Mutter wieder alleine mit dem Problem. Und mit den Spätfolgen der Abtreibung (PAS) ist sie dann sowieso ganz alleine.

1.7.07 14:05

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen